Kursdetails

Von der Vertauschung der Nadel mit der Feder – Literatur von Schriftstellerinnen im 19. Jahrhundert

Schon in den 1630er Jahren sah die junge Greifswalder Dichterin Sibylla Schwarz hellsichtig ihre Feder, d.h. ihr individuelles poetisches Tun im Konflikt mit der kulturell zugewiesenen Nadel-Arbeit. Über die Jahrhunderte hinweg mussten sich schreibende Frauen mit diesem Muster auseinandersetzen. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden ca. 4600 Schriftstellerinnen gezählt. Gelehrte Literaturkenner sprachen von der „Macht der Frauen“. Manche der Schriftstellerinnen verhalfen ihren Verlegern zu Reichtum. Aber -  konnten sie selbst von ihrer Arbeit leben? Welche Rolle spielte die Familie - hatten die ‚schreibenden Frauen‘ ein eigenes Arbeitszimmer? Gab es bevorzugte Stoffe und Geschichten? Und das Wichtigste: Wen kennen Sie (noch)? Welche Texte sind im  ‚literarischen Kanon‘, sollten vielleicht in Schul- und Verlagsprogramme? Allen diesen Fragen können wir in unserem „Lektüreseminar“ nachgehen. Im Zentrum stehen Erzählungen von 6 Schriftstellerinnen: Karoline Auguste Fischer (1765-1842): Justine; Anette von Droste-Hülshoff (1797-1848): Ledwina; Louise v. Francois (1817-1893): Fräulein Muthchen und ihr Hausmeier; Eugenie Marlitt (1825-1887): Blaubart; Marie v. Ebner-Eschenbach (1830-1916): Er lässt die Hand küssen; Hedwig Dohm (1833-1919): Werde, die du bist!

Sie hinterließen Spuren, Vermächtnisse für ihre Nachfolgerinnen im 20. Jahrhundert.

Kurstermine 7

Insgesamt gibt es 7 Termine zum diesen Kurs
Datum Ort
1 Donnerstag  •  29.01.2026  •  14:00 - 15:30 Uhr Raum 1.1
2 Donnerstag  •  05.02.2026  •  14:00 - 15:30 Uhr Raum 1.1
3 Donnerstag  •  26.02.2026  •  14:00 - 15:30 Uhr Raum 1.1
4 Donnerstag  •  05.03.2026  •  14:00 - 15:30 Uhr Raum 1.1
5 Donnerstag  •  12.03.2026  •  14:00 - 15:30 Uhr Raum 1.1

Verwaltung:

Mathias Romoth
Tel. 03834 8760 4830
E-Mail schreiben

Beratung:

Marika Weber
Tel. 03834 8760 4839
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